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Höhere Fachschule

Die/der dipl. Rettungssanitäter/in HF gewährleistet selbständig oder in Zusammenarbeit mit der Notärztin / dem Notarzt und/oder anderen autorisierten Fachpersonen die präklinische Versorgung von Patient/innen, die sich in einer Notfall-, Krisen- oder Risikosituation befinden. Der Arbeitsalltag der/des Rettungssanitäters/in ist typischerweise von einem Wechsel von Wartezeiten zu Einsätzen und umgekehrt gekennzeichnet.
Die/der Rettungssanitäter/in stellt dabei die Einsatzführung sicher. Sie/er ist im Bereich der Rettungskette tätig – insbesondere im Bereich der ersten Hilfe und des Transports sowie bei den Schnittstellen der verschiedenen Glieder der Kette – um die Kontinuität der präklinischen Versorgung zu garantieren. Im Bereich der Rettungstechnik handelt sie/er selbständig. In der präklinischen Versorgung handelt sie/er im übertragenen Kompetenzrahmen selbständig. Sie/er beherrscht das Fahren des Einsatzfahrzeuges. Sie/er stellt die Einsatzbereitschaft von Infrastruktur, Technik und Logistik im Rettungsdienst sicher. Sie/er gewährleistet die Prävention von Gesundheitsrisiken und leistet Beiträge zur Qualitätssicherung und Berufsentwicklung.

Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum dipl. Rettungssanitäter/in HF dauert drei Jahre (Vollzeit). Voraussetzungen für die Zulassung sind ein Abschluss auf Sekundarstufe II, mindestens der Führerausweis der Kategorie B und eine bestandene Eignungsabklärung.
Die Ausbildung findet in der Schule, in einem Rettungsdienst und in Praktikas in benachbarten Berufen statt.
Es besteht die Möglichkeit, vorgängige berufliche Ausbildungen anrechnen zu lassen. Transportsanitäter/innen mit der eidg. Fachausweis werden 1'800 Lernstunden angerechnet.

Weitere Informationen zur Ausbildung sind dem Rahmenlehrplan zu entnehmen und bei den einzelnen Schulen verfügbar.